shifts steht für den Wechsel von einem  definierten Zustand in einen anderen und impliziert damit eine Dynamik des Übergangs. Der Name der 2007 gegründeten Künstlergruppe um David Brandstätter und Malgven Gerbes ist bezeichnend für ihre Arbeitsweise. Hinter der Gründung von shifts steht die Überzeugung, dass ein ständiges Wechseln der Perspektive, eine Verlagerung des Gleichgewichts, eine Änderung der Ausgangsposition, das verstellen externer Parameter und das umschalten zwischen verschiedenen Ansätzen Bedingungen sind für jede ernst- und dauerhafte Auseinandersetzung mit der Kunst, der sie sich verschrieben haben.
Die Choreographen Malgven Gerbes und David Brandstätter präsentieren Stücke, welche die Gewissheiten und auch die Ungewissheiten ihrer Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes auf den Teppich bringen und zur Diskussion stellen. Es sind keine Produktionen, die ein Thema abhandeln. Ihre Themenfelder sind offen. Jedes Stück ist ein Ausschnitt aus der Zeitleiste ihres Arbeitsprozesses, der Zoom auf eine Fragestellung, die Malgven Gerbes und David Brandstätter besonderes Interesse geweckt hat und die sie dem Publikum vorstellen wollen.